Wissenswertes zur Kur

Die Kur steht für mehr Lebensenergie- und qualität sowie für Vitalität. Sie ist ein Urlaub für die Gesundheit und beinhaltet eine klassische Heilbehandlung in einem Kurort unter ärztlicher Kontrolle. Mit ihren Aufgabenfeldern der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation entspricht sie somit der traditionellen Kernaufgabe der Kurorte. Im Zentrum stehen die ortsgebundenen natürlichen Heilmittel wie die des Bodens, des Meeres, des Klimas und der Physiotherapie nach Sebastian Kneip.
Schon in der Antike erkannten die Menschen, die heilende Wirkung von heißen Quellen, Salzen und anderen Naturheilmitteln. Auch Massagen und Bewegungsübungen wurden über die Jahrhunderte hinweg von verschiedenen Kulturen zur Gesundheitsförderung angewendet.

Der Badearzt 

Der ortsansässige Badearzt oder Kurarzt besitzt als Arzt für Allgemeinmedizin oder als Facharzt eine Zusatzqualifikation, die er durch verschiedene Kurse zur Vermittlung der theoretischen und praktischen Kenntnisse der Balneologie und Klimatologie und nach praktischer, mindestens einjähriger Arbeit im Kurort erworben hat. Er ist vor allem mit den genauen Wirkungsweisen der ortsspezifischen Kurmittel vertraut und kann diese anhand eines individuellen Kurplanes für jeden einzelnen Patienten gezielt dosiert verordnen.

Kurmittel 

Im weitesten Sinne versteht man unter Kurmittel alle Heilmittel, Verfahren und Faktoren, die in einer Kur auf den Kurgast als Reiz einwirken. Im engeren Sinn sind damit die ortsgebundenen (ortsspezifischen) Heilmittel wie Heilwässer, Peloide (Moor, Schlamme, Schlicke und Heilerden) sowie Heilgase, Klimabedingungen und Kneippanwendungen gemeint.

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