Offene Badekur

Die „offene Badekur“ kann wieder von Ihrem Hausarzt verschrieben werden!

Die ambulante Vorsorgemaßnahme („Offene Badekur“) sind wieder seit dem 01. Juni 2021 Pflichtleistung der Krankenkassen nach § 23 SGB V und darf alle 3-4 Jahre durchgeführt werden. Das heißt, sie kann wieder direkt von Ihrem Hausarzt verschrieben werden.

Was genau ist eine "offene Badekur"?

Die Kur soll der Gesundheitsvorsorge dienen und helfen Krankheiten zu vermeiden z.B. chronische Erkrankung (bspw. Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Kindesalters) . Solch eine Kur findet meistens nicht am eigenen Wohnort statt, sondern in einem anerkannten Kurort.
Eine Badekur kann je nach gesundheitlichem Zustand und medizinischer Indikation verschiedene Leistungen beinhalten:

  • Medizinische Bäder (u.a. Bewegungsbäder, Solebäder, Moorbäder)
  • Massagen
  • Krankengymnastik
  • Inhalationen
  • Elektrotherapie
  • Bewegungs- und Entspannungsübungen

Ihr Weg zur ambulanten Badekur:

  1. Mit dem Hausarzt sprechen und Bescheinigung für die Kur Notwendigkeit einholen
  2. Einreichung des Kur-Antrags bei der gesetzlichen Krankenversicherung durch den Arzt
  3. Prüfung des Antrags durch die Krankenkasse
  4. Erhalt der Kostenübernahmebescheinigung von Ihrer Krankenkasse (Kurarztschein oder Badearztschein)
  5. Kontaktaufnahme zur bevorzugten Reha-Klinik oder zum Kurort/Kurbetrieb wegen Zimmerbuchung und Terminabsprache, ebenso Kontaktaufnahme zum niedergelassenen Badearzt im Kurort

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.