Lippischer Lipperweg

Was Hape Kerkeling mit seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg...“ bekannt gemacht hat, hat einerseits eine uralte Tradition und scheint gleichermaßen die Bedürfnisse vieler heutiger Menschen anzusprechen und zu befriedigen.

 

Menschen machen sich wieder auf den Weg und führen eine über 1500 Jahre alte Tradition fort. Wer pilgern möchte, muss sich jedoch keineswegs auf historisch überlieferte Pilgerwege, zum Beispiel den Jakobsweg, begeben. Pilgern kann man vielerorts und besonders in einer landschaftlich und historisch so reizvollen Region wie Lippe. Aus diesem Grund hat das Referat für Jugend-, Frauen- und Bildungsarbeit der Lippischen Landeskirche das Projekt Pilgern in Lippe ins Leben gerufen.

 

Ziel ist es, im Sommer 2011 einen ausgewiesenen Pilgerweg und entsprechendes Begleitmaterial für Einzelne und Gruppen vorstellen zu können. Ehrenamtliche Pilgerbegleiter stellen sich zur Verfügung, um Gruppen auf dem Pilgerweg auf ein- oder mehrtägigen Etappen zu begleiten. Die offizielle Eröffnung des Pilgerweges fand am 03.07.2011 mit einer Sternpilgerung nach Horn statt.

 

In Kooperation mit dem Naturpark Teutoburger Wald und dem Lippischen Heimatbund wurde die Wegführung vom lippischen Südosten über Schieder, Schwalenberg, Falkenhagen, Elbrinxen und Lügde und die Kirchengemeinden im Norden Lippes (Barntrup, Sonneborn, Alverdissen, Hillentrup) bis nach Lemgo, Detmold, Heiligenkirchen, Berlebeck, Horn Bad-Meinberg und Reelkirchen entwickelt. Blomberg, dessen Aufschwung und Pilgergeschichte im 15. Jh. der Legende um Alheyd Pustekoke zu verdanken ist, bildet mit der Klosterkirche das Zentrum des Weges.

 

Weitere Informationen auf www.pilgern-in-lippe.de 

oder im Flyer zum Download