Mitarbeiter präsentieren neue Räume des Rose-Bades

- In neuer Umgebung: Rose-Bad-Chefin Claudia Hennemann (Zweite von links) und ihre Mitarbeiter Elke Flasche-Pöhlker, Andrea Przymuszala, Frank Hanus, Susanne Puferl, Kerstin Hünefeld, Sabine Falk und Marina Kasper (von links) fühlen sich wohl. / Foto: Gocke
Horn-Bad Meinberg. Dichtes Gedränge herrscht in den neu gestalteten Räumen im Untergeschoss des Rose-Bades. Die Besucher wollen sehen, was sich in den vergangenen Monaten alles verändert hat. Bei der Vielzahl an Menschen ist es noch ein wenig schwer zu erahnen, was zukünftig alles an Anwendungen geboten wird, aber die Besucher bekommen bereits eine Idee davon. Ruhe und Entspannung strahlen die Farben aus, die von Wänden, Decken und Böden wirken. Die Massage-Liegen und Moor-Wannen sind eingebettet in natürliche, sanfte Farben und sollen die Wirkung des Bad Meinberger Heilrohstoffes, dem Moor, unterstreichen. Mehr noch: Das Moor soll in der Gestaltung der neuen Räume erfahrbar sein, wie Kurdirektor Wolfgang Diekmann die Idee hinter dem Interieur erklärte. "Die braunen Fliesen auf dem Boden, die weichen Farben in der Gestaltung und Bilder von Pflanzen an den Fenstern sollen dem Gast ein Bild davon vermitteln, woher das Moor kommt und ihm so Entspannung ermöglichen", sagte der Kurdirektor. Klinische Kacheln und sterile Atmosphäre sollten der Vergangenheit angehören. Besonderen Dank sprach Diekmann während der Eröffnungsfeier Rose-Bad-Chefin Claudia Hennemann, mit der das Staatsbad Meinberg seit fünf Jahren eine kreative Kooperation pflegt. "Sie hatte zunächst allein angefangen und hier den Leerstand verhindert. Mittlerweile beschäftigt sie sieben Mitarbeiter, sodass wir hier sehr positiv voraus blicken können", so der Kurdirektor weiter. Mit dem Umbau des Rose-Bades beginne nun eine neue Zukunft. Übrigens: Die Tradition der Mooranwendungen im Staatsbad Meinberg ist lang. Seit mehr als 300 Jahren ist der Ort im lippischen Süden für seine Kurmittel bekannt. In dieser Zeit hat sich an der Wirkung des Stoffes - dem Kurgast wird Gesundheit und Heilkraft aus der Natur versprochen - nichts geändert. An der Technik zur Moorförderung dagegen schon. Heute wird das Rose-Bad über eine Rohrleitung oder per Lkw mit dem "schwarzen Gold" versorgt.
Quelle: Lippische Landeszeitung / 14.02.2011



