Von der Raststation des Abtes zum Ausflugsziel

- Hohlweg in der Nähe der Externsteine. Foto: Robin Jähne
In den Jahren 1932-1935 wurden vor Felsen 1-3 archäologische Grabungen durchgeführt. Hochmittelalterliche Keramik und Metallfunde zeigen, dass das Gelände im 10. bis 13. Jh. besiedelt war. Die Funde deuten auf ein herrschaftliches Anwesen hin, was durch Urkunden des 12. Jh. bestätigt wird. Der Abt des bedeutenden Klostes Werden bei Essen besaß an den Externsteinen einen Hof, der ihm auf seinen regelmäßigen Reisen ins Tochterkloster Helmstedt als Raststation diente. Die Externsteine lagen an einem bedeutenden Fernweg vom Rhein zur Elbe.
Unter dem Schutz der Edelherren zur Lippe lebten im Spätmittelalter (14./15. Jh.) nachweislich Einsiedler in der Grottenanlage. Um 1660 errichtete Graf Hermann Adolph zur Lippe vor den Felsen eine Festung, welche aber bald wieder verfiel. Im frühen 19. Jh. Wurden die Externsteine für den Fremdenverkehr hergerichtet und der Stauteich angelegt.



