Rätselhafte Anlagen

- Höhenkammer mit Altarnische. Foto: Robin Jähne
Von den zahllosen Spuren menschlicher Tätigkeit an den Externsteinen faszinieren die Besucher vor allem diese Anlagen:
- das monumentale Kreuzabnahmerelief (Fels 1)
- die dahinter liegenden künstlichen Grotten
- der Seiteneingang zur Kuppelgrotte
- mit den Resten einer Petrusskulptur
- das offene Felsengrab
- in einer Rundbogennische (Fels 1)
- die Höhenkammer mit Altarnische (Fels 2)
Alter und ursprüngliche Funktion der Anlagen sind bis heute umstritten. Bereits im 16. Jh. wurde die Vermutung geäußert, dass an den Externsteinen ein heidnisches Heiligtum in eine christliche Stätte umgewandelt wurde. Auch heute noch wird die Ansicht vertreten, die Externsteine seien in keltischer oder germanischer Zeit ein bedeutendes Heiligtum gewesen, an dem auch die Sterne beobachtet wurden. Im archäologischen Befund gibt es dafür allerdings keine Belege. Die von der Wissenschaft bevorzugte Deutung ist dagegen die, dass hier im Hochmittelalter die heiligen Stätten Jerusalems mit dem Grab Christi, der Kreuzauffindungsgrotte und dem Felsen Golgatha nachgebildet wurden.



