Geologie und Urgeschichte

Nahaufnahme der Felsen der Externsteine. Foto: Robin Jähne

Die Externsteine sind Bestandteil der vorwiegend aus Sandsteinen der Unterkreidezeit aufgebauten mittleren Gebirgskette des Teutoburger Waldes. Im Zuge der Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren wurde der ursprünglich flach lagernde Sandstein im Bereich der Gebirgskette senkrecht aufgepresst. Diese monumentale Felsengruppe, eines der bemerkenswertesten Natur- und Kulturdenkmäler Mitteleuropas, wirft bis heute viele Fragen auf.



Funde von Spitzen und Klingen aus Flintstein zeigen, dass sich in der ausgehenden Alt- und Mittelsteinzeit Jäger in der nahen Umgebung der Externsteine aufhielten. Die Steinwerkzeuge fanden sich vor allem unterhalb des im Wald gelegenen kleineren Felsens, der anscheinend in der Ahrensburger Kultur vor 10.000 Jahren als natürliches Felsschutzdach (Abri) genutzt wurde. Für menschliche Aktivitäten an den Externsteinen von der Jungsteinzeit bis zur Karolingerzeit (8./9. Jh. n. Chr.) fehlen dagegen archäologische Belege.