Mission

Im Unterkapitel „Mission“ erläutern wir, wie wir im Sinne der Vision mit unserem Kunden umgehen wollen. Hier erfahren Sie menschliche Gesundheit und Nachhaltigkeit zusammenhängen.

Unsere Mission

Wir helfen Menschen, die endliche Natürlichkeit des SELBST bestehend aus Körper und Geist zu erkennen und mit sich und ihrer Mitwelt gesund umzugehen, damit sie ihr Leben zuversichtlich und leicht genießen können.

Endliche Natürlichkeit oder endliche Natur

  • Endlichkeit des Lebens – Lebenszyklus von der Geburt bis zum Tod
  • begrenzte, endliche physische, kognitive und psychische Belastbarkeit 
  • Erschöpfung als Tribut einer Dauerleistung von 100% fordert ihren Tribut
  • Einnahme von Aufputschmittel zur Verlängerung der Dauerleistung zunehmend. Dabei wird der Körper, der sich erschöpft, wie eine Sache behandelt, die vom Geist beliebig beherrscht werden kann. Die moderne Medizin scheint uns die beliebige Austauschbarkeit des Körpers bzw. seiner Bestandteile zu suggerieren. Natürlich lässt sich die Leistungsfähigkeit des Körpers nur scheinbar erhöhen, der Erschöpfungszustand nur hinausschieben, um dann sich dann mit ganzer Härte zu zeigen. 
  • Gesund mit sich umzugehen, bedeutet, auf die Signale des Körpers zu achten und sie für wahr zu nehmen. Das ist sozusagen ein Flirt mit dem inneren Schweinehund. Der gesunde Umgang mit der Mitwelt kulminiert im Prinzip der Nachhaltigkeit.

Gesunder Umgang mit der endlichen Mitwelt - Nachhaltigkeit
Das Wirtschaftsparadigma des grenzenlosen Wachstums, das in der Medizin als Krebs bezeichnet wird, die Maximierung der Rendite und Marktmacht mittels der Diskriminierung ganzer Völkergemeinschaften als Lohnsklaven empören mich ebenso wie die zunehmende Unvollständigkeit der Märkte durch die Bildung multinationaler Konzerne. Ein Zuviel der Empörung raubt jedoch Energie. Stattdessen können wir versuchen, Lösungen zu erfinden, die unsere Gesellschafts-und Wirtschaftssysteme vom Wachstumsmythos heilen, und auf eine ‘durchhaltbare, zukunftsfähige Entwicklung’ zu setzen, wie Gustav Bergmann bereits 1996 in seinem Buch “Zukunftsfähige Unternehmensentwicklung” postuliert.

Bereits zu der Zeit, als es noch keine Finanzderivate gab, sondern die privaten Haushalte sparten, damit Unternehmen Kredite für Investitionsgüter aufnehmen konnten, fragte Ludwig Erhard in seinem Buch „Wohlstand“, ob es nicht sinnvoller wäre, unter Verzichtsleistung auf Fortschritt mehr Freizeit, mehr Besinnung, mehr Muße und mehr Erholung zu gewinnen.
Auch John Maynard Keynes mahnte an, dass das ökonomische Prinzip hinter der Lösung der wirklichen Probleme (der Menschheit) wie Versorgung der gesamten Weltbevölkerung mit sauberem Trinkwasser und ausreichender Nahrung zurückstehen müsste. Nachhaltigkeit kann in soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit differenziert werden.
Gustav Bergman nennt in seinem neuen Buch “Das menschliche Maß” mit der sog. Thrivability einen Lösungskonzept, das aus der Kombination von drei Haltungen besteht:

  • eine höhere Ressourceneffektivität wie z.B. das cradle-to-cradle-Prinzip, d.h. die Konstruktion und der Kauf von Produkten, die lange halten, reparierbar und wiederverwertbar sind.
  • die Umstellung auf Suffizienzwirtschaft mit mehr Selbstversorgung, regionaler Kooperation, Tausch und Reparatur.
  • die Erneuerung von Bedürfnisbefriedigung durch eine vollkommen andere Organisation und Gestaltung der Bedürfnisbefriedigung wie z.B. Mobilität durch Nutzung statt durch den Besitz von Fahrzeugen.

Gustav Bergmann bezeichnet die Lebensweise einer Postwachstumsökonomie als lebensbejahende, dezentrale, demokratische und florierende Gesellschaft. Thrivability beschreibt eine Lebensweise, die von Fülle, Vielfalt, Resilienz, Erfindungsreichtum und Kooperation geprägt ist und damit der Entwicklung sowie Potenzialentfaltung dient und die nicht vom Wachstum abhängig ist.

Gesundheitsförderung ist eine innere Haltung. Zur Initiierung kann ein ablenkungs-freier Raum günstig sein, in dem verschiedene Realitäten angeboten und ausprobiert werden können. So soll jedem Menschen ermöglicht werden, Blaupausen einer für ihn passenden gesundheitsfördernden Realität zu finden. Passend heißt in diesem Fall: Spaß machend, Zuversicht und Leichtigkeit vermittelnd.